Hierbei wird neben der speziellen und allgemeinen Anamnese
(Krankengeschichte) eine allgemeine körperliche Untersuchung, insbesondere aber
die Beurteilung des äußeren Genitales (Penis, Hoden), Hodengröße,
Vorhandensein der Samenleiter
(Ductus deferens), Ausschluss einer Varikozele
(Krampfader am Hoden) und ein Ultraschall des Hodens durchgeführt. Dabei lassen
sich schon viele Probleme erkennen oder mögliche Ursachen ausschließen. Eine
Kontrolle der männlichen Sexualhormone im Blut kann zusätzlich spezielle
Fragestellungen klären. Die wichtigste Untersuchung ist aber die
Samenzellkontrolle (Spermiogramm). Hierbei wird durch Masturbation
(Selbstbefriedigung) ein Ejakulat (Samenerguss) gewonnen und unter dem Mikroskop beurteilt. Eine alte Regel besagt - "ein
Spermiogramm ist kein Spermiogramm", d.h. es sollten immer 2 Spermiogramme
im Abstand von 2-3 Wochen erfolgen um die männliche Zeugungsfähigkeit
beurteilen zu können.
Ziel der Behandlung ist es, eine Zeugung des Kindes auf
natürlichen Wege (Konzeption) zu erzielen. Falls dies nicht möglich ist,
können mit Unterstützung der sog. künstlichen Befruchtung trotzdem
in vielen Fällen erfolgreich Nachwuchs gezeugt werden.
Kinderwunsch ist in vielen Fällen erfolgreich behandelbar - unsere
mendoc
- Ambulanz für Männergesundheitsfragen berät sie gerne.