In den letzten Jahren hat die Osteoporose (Ausdünnung der Knochensubstanz)
nicht nur bei der Frau im Wechsel, sondern auch
beim alternden Mann einen deutlichen Stellenwert gefunden.
Ist im
Alter unter 35 - 40 Jahren beim Mann eine Erkrankung nur in seltenen Fällen
vorhanden, so erkranken zwischen 10 - 20% der Männer ab dem
60. Lebensjahr an einer Osteoporose. Die Folge sind eine Zunahme der Knochenbrüche
und Wirbelsäulenbeschwerden. Faktoren wie
falsche Ernährung, Bewegungsmangel, übermäßiger Nikotin- und Alkoholkonsum,
chronische Medikamenteneinnahme, Lungenerkrankungen aber auch die Verringerung des männlichen
Sexualhormons (Testosteron) im Alter können zur Osteoporose führen.
Gerade die Abklärung und Therapieeinleitung sowie Kontrolle beim Mann bedarf einer fachübergreifenden
Zusammenarbeit von Urologen, Internisten und Radiologen.
Im Rahmen der Abklärung an unserer mendoc
- Ambulanz für Männergesundheitsfragen verstehen wir
uns als Koordinator dieser spezifischen Problematik des alternden Mannes.