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> Grundlagen Osteoporose
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Die Osteoporose ist eine Knochenerkrankung, die
durch den Schwund von Knochengewebe gekennzeichnet ist. Durch den Abbau
werden die Knochen poröser und brechen leichter als gesunde Knochen.
Knochenbrüche (Frakturen) des Handgelenks, der Wirbelsäule und der
Hüfte sind häufig die Folge. Weitere Symptome sind Schmerzen, die durch Fehlbelastungen
der Muskulatur und der Bänder hervorgerufen werden. Geringe
Calciumzufuhr, ungenügende körperliche Bewegung, bestimmte Arzneimittel
(z. B. Cortison) und erbliche Veranlagung gelten als Risikofaktoren
für Osteoporose. In Deutschland leiden ca. 10% aller Frauen an
Osteoporose. Nach einer 1997 veröffentlichten
Untersuchung beugt ausreichender Milchkonsum im jugendlichen Alter (täglich
ca. 1/4l) Osteoporose im Alter vor. Auch Erwachsene sollten
Milchprodukte zu sich nehmen.
Die häufigste Forme der Osteoporose ist die sog.
primäre Osteoporose. Dazu zählt die postklimakterische
Osteoporose (Typ-I-Osteoporose), die bei Frauen durch den Rückgang der
Produktion von Östrogen in den Wechseljahren verursacht wird. Eine andere
Form der primären Osteoporosen ist die senile oder Altersosteoporose (Typ-II-Osteoporose),
die sich ab dem 70. Lebensjahr manifestiert und auch Männer betreffen
kann. Sekundäre Osteoporose treten vor allem als Begleiterkrankung
chronischer Erkrankungen, bei Störungen des Stoffwechsels und Hormonhaushaltes
oder durch Fehlbelastung von Knochen (z.B. Lähmungen) auf.
Die wichtigste Vorbeugung und Behandlung der
Osteoporose ist die regelmäßige körperliche Belastung und sportliche
Aktivität.
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