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> A

Abusus  Missbrauch
Alkoholismus Alkoholismus ist eine chronische Suchterkrankung. Diese Krankheit ist durch seelische und körperliche Abhängigkeit vom Alkohol gekennzeichnet. Häufig führt sie zu Gehirnschäden oder zu einem frühen Tod. Männer leiden häufiger unter Alkoholismus als Frauen, jedoch nimmt die Trunksucht bei Jugendlichen und Frauen zu. In Deutschland hatten 1997 geschätzte 6,5 Millionen Menschen ein Alkoholproblem, 2,5 Millionen wurden als Alkoholiker eingestuft. Während der Alkoholverbrauch in vielen Staaten Europas nach 1980 sich kaum veränderte, verzeichneten manche Länder einen deutlichen Anstieg.
Androgene männliche Sexualhormone
Anejakulation keine Ejakulation
Aspermie kein Ejakulat
Asthenozoospermie eingeschränkte Beweglichkeit der Samenzellen im Ejakulat
Azoospermie keine Samenzellen im Ejakulat

> B

Blase
BPH - benigne Prostatahyperplasie gutartige Prostatavergrößerung

> C

CCT Schichtröntgenuntersuchung des Schädels
CF syn. Blasenfistel, Bauchdeckenkatheter; Ableitung des Harnes über eine dünnen Katheter, der über die Bauchdecke in die Blase gelangt
Corpus cavernosum Schwellkörper

> D

Diabetes mellitus Zuckerkrankheit
Ductus deferens Samenleiter; Verbindung zwischen Hoden und Prostata

> E

Ejakulation Samenerguss
Endoskop dünnes Instrument zur Untersuchung von Hohlorganen (z.B. Niere, Harnleiter, Blase, Darm, Magen, Lunge etc.)
Erektion Gliedversteifung, gekennzeichnet durch reflektorische Anschwellung, Versteifung und Aufrichtung des Penis oder der Klitoris, bedingt durch Blutstauung. Dazu sind diese Organe mit Schwellkörpern versehen, in die Blut gepumpt wird. Erektion wird durch Hormone gesteuert, ist aber teilweise auch willkürlich erzeugbar.
Erektionsstörung -> Impotenz
Erektile Dysfunktion -> Impotenz
ESWL Behandlungsmethode bei Niere - bzw. Harnleitersteinen. Die Zertrümmerung der Steine erfolgt durch Schallwellen, die außerhalb des Körpers erzeugt werden und auf den Stein fokussiert werden (piezoelektrischer Effekt)

> F

Fertilität Zeugungsfähigkeit
Fraktur Knochenbruch

> G

Gliedversteifung Erektion
Geschlechtsverkehr Kohabitation

> H

Hämaturie Blutbeimengung im Harn
HIFU Methode zur Behandlung von Geschwülsten mittels hochfrequentem Ultraschall, insbesondere bei Prostataerkrankungen und Nierenerkrankungen
Histologie feingewebliche, mikroskopische Untersuchung von Gewebe
Hormone Botenstoffe, die wichtige Rolle im Organismus spielenund wichtige Lebensprozesse (Wachstum, Stoffwechsel, Fortpflanzung und die Funktionen verschiedener Organe) regulieren. Hormone werden in endokrinen Drüsen produziert und direkt oder über Drüsengänge ins Blut abgegeben. Es gibt zahlreiche Hormone, die verschiedenste Funktionen haben. Sie stehen in einem Gleichgewicht.
Hypertonie Erhöhung des arteriellen Blutdruckes. Man unterscheidet die sekundäre oder symptomatische Hypertonie von der häufigeren, essentiellen oder primären Hypertonie, für die keine nachweisbare Ursache besteht. Bluthochdruck ist ein wesentlicher Risikofaktor für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Durch Behandlung der Hypertonie wird dieses Risiko vermindert. Vermutlich sind sowohl umweltbedingte als auch erbliche Faktoren für die essentielle Hypertonie verantwortlich. Der Blutdruck nimmt meist mit steigendem Alter zu. Übergewicht, salzreiche, kaliumarme Ernährung, hoher Alkoholkonsum, Bewegungsarmut und psychischer (seelischer) Stress begünstigen Hypertonie. Die Neigung zu Bluthochdruck ist vererbbar, jedoch ist die genetische Grundlage hierfür größtenteils unbekannt.

> I

Impotenz Unfähigkeit eine zufriedenstellende Erektion zu Erlangen oder zu Halten um einen befriedigende sexuelle Handlung ausführen zu können.
(Synonyme: Erektionsstörung, erektile Dysfunktion)
Inkontinenz Ungewollter Harnverlust
IvP Darstellung von Niere, Harnleiter und Blase durch Gabe eines Kontrastmittels in die Vene; zur Beurteilung der Ausscheidung und Abflusses von Harn aus den Nieren

> J

> K

Karzinom bösartige Erkrankung epithelialer Organe
Kohabitation Geschlechtsverkehr
Kontrazeptiva Empfängnisverhütung
Konzeption Empfängnis

> L

> M

MESA Absaugen von Samenzellen unter dem Operationsmikroskop aus dem Nebenhoden
Metastase Tochtergeschwulst, Ableger von bösartigen Geschwulsten in anderen Organen
Mikrohämaturie nicht sichtbare, lediglich mikroskopisch nachweisbare Blutbeimengung im Harn
Miktion Entleerung der Blase, Wasserlassen
MRT Schichtuntersuchung von Körperteilen durch Aktivierung eines Magnetfeldes um den Körper

> N

Niere
Nikotion Nikotin, farbloses, öliges, flüssiges Alkaloid, dass den aktiven Hauptbestandteil des Tabaks bildet. In geringen Dosen wirkt Nikotin als Nervenstimulans, insbesondere auf das vegetative Nervensystem, indem es die Ausschüttung von Adrenalin und anderer Hormone fördert. Größere Nikotinmengen lähmen das vegetative Nervensystem durch Störung der Reizübertragung an den Synapsen, den Kontaktstellen zwischen zwei Nervenzellen. In noch höherer Dosierung kann Nikotin zu Krampfanfällen und zum Tod führen. Die Auswirkungen des Nikotins auf das Nervensystem sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Bei manchen begünstigt es die Bildung von Magengeschwüren. Nikotin gilt heute als Suchtdroge.
Normozoospermie normaler Samenzellbefund

> O

Osteoporose Erkrankung bei der es zu einer Ausdünnung der Knochensubstanz und erhöhten Bruchneigung des Knochens kommt; häufiger bei Frauen als bei Männern
Östrogene weibliche Sexualhormone
Ovarien Eierstöcke; hormonproduzierendes Organ bei der Frau

> P

PCA syn. Prostatakrebs; bösartige Erkrankung der Prostata
PCN syn. Nierenfistel; dünner Katheter, der direkt über die Flanke in die Niere geht und den Harn aus der Niere ableitet
PCNL Operationstechnik zur direkten Entfernung von Steinen aus der Niere durch Punktion der Niere und Behandlung des Steines mittels dünner Instrumente (Endoskope)
PET spezielle Untersuchungstechnik zum Aufsuchen von metastasierten (versprengten) Tumoren
Tumormarker Prostata Erkrankungen der Prostata sind beim Mann mit zunehmenden Alter häufig. Insbesondere das Risiko des Prostatakrebses (Prostatakarzinom) steigt, je älter der Mann wird. Für die erfolgreiche Behandlung ist deshalb die Früherkennung des Prostatakarzinoms besonders wichtig. Durch eine kleine Blutprobe kann das sogenannte prostataspezifische Antigen (PSA), ein kleines Eiweißmolekül, im Blut bestimmt werden. Der PSA - Wert hängt unter anderem vom Alter des Mannes und von der Größe der Prostata ab, jüngere Männer haben deshalb niedrigere PSA Werte als ältere Männer. Ein erhöhter PSA Wert kann durch eine Entzündung der Prostata, durch eine gutartige Vergrößerung oder eine Krebserkrankung der Prostata verursacht sein. Im Zusammenhang mit der Prostatauntersuchung liefern diese Befunde wichtige Information über das Vorliegen einer Prostataerkrankung. Sie sind über 45 Jahre und kennen Ihren PSA - Wert nicht ?? - Lassen Sie sich untersuchen.
Prostata Die Prostata, sog. Vorsteherdrüse, liegt vor der Blase. Bei jedem Wasserlassen (Miktion) wird der Harn von der Blase über die prostatische Harnröhre in die Harnröhre weitergeleitet.
PSA Prostata spezifisches Antigen; Blutwert, der im Rahmen der Prostatavorsorge untersucht wird. Eine Erhöhung kann bei einer Entzündung der Prostata, gutartiger Prostatavergrößerung oder Prostatakarzinom nachweisbar sein.
Pyhtoöstrogene Östrogene, die in Pflanzen enthalten sind (z.B. in Soja)

> Q

> R

RCC bösartige Erkrankung der Niere, Nierenkrebs
Rektale Untersuchung Untersuchung der Prostata über den After durch Abtasten der Prostata mit dem Zeigefinger
Restharn verbleibender Harn in der Blase nach vollständiger Entleerung
RITA Technik zur Abtragung von Gewebe mittels Radiofrequenz-Wellen
RPE radikale Entfernung von Prostata und Samenblasen bei histologisch nachgewiesenem Prostatakarzinom
RPLA, RPLND radikale Entfernung der Lymphknoten im Bereich der unteren Hohlvene und Bauchaorta beim Hodenkrebs

> S

Samenleiter -> Ductus deferens
Samenzellkontrolle Hierbei wird durch Masturbation (Selbstbefriedigung) ein Ejakulat (Samenerguss) gewonnen und unter dem Mikroskop beurteilt. Samenzellkontrolle (Spermiogramm). (Synonym: Spermiogramm).
Sarkom bösartige Erkrankung mesenchymaler Organe
Schwellkörper -> Corpus cavernosum
Schwellkörper-
injektionstherapie
Behandlungsmethode bei Erektionsstörungen; hierbei wird mit einer sehr feinen Nadel der Schwellkörper punktiert und eine gefäßerweiterndes Medikament direkt in den Schwellkörper injiziert.
SPE Operationstechnik zur Entfernung der Prostata mittels Bauchschnitt bei gutartiger Prostatavergrößerung
Spermien Samenzellen
Spermiogramm -> Samenzellenkrontrolle
Symphyse Schambein, Beckenknochen

> T

Teratozoospermie normale Gestalt der Samenzellen im Ejakulat verringert
TESE Operative Gewinnung von Samenzellen direkt aus dem Hoden
Therapeutika Medikamente
Tumor Geschwulst, keine Aussage ob diese gut- oder bösartig sind
TUMT Abtragung der Prostata über die Harnröhre durch Erhitzen der Prostata auf ca. 50°C
TUNA Abtragung der Prostata durch Erhitzen der Prostata über 2 Nadeln, die über die Harnröhre in die Prostata eingeführt werden
TURP Abtragung der Prostata durch Ausschaben der Prostata über die Harnröhre mittels Endoskop
TVT Inkontinenzoperation; durch Einlage eines Bandes zwischen Schambein und Harnröhre wird ungewollter Harnverlust vermieden
TW Operationsmethode bei der lediglich der Übergang zwischen Blase und Prostata eingekerbt wird

> U

Ureter Harnleiter
Urethra Harnröhre
Urothel Blasenschleimhaut
URS endoskopische Spiegelung des Harnleiters

> V

Vakuumpumpe Behandlungsmethode bei Erektionsstörungen; hierbei wird eine zylinderförmige Pumpe über den Penis gestülpt und durch Erzeugen eines Vakuums Blut in den Schwellköper gesaugt, wodurch eine Erektion entsteht
Varikozele Krampfader am Hoden; meistens links auftretend, kann eine negative Beeinflussung der männlichen Zeugungsfähigkeit verursachen
VLAP Abtragung der Prostata mittels Lasertechnik

> W

> X

> Y

> Z

Zuckerkrankheit -> Diabetes mellitus
 
Stand:2009-03-09

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