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> Blase
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Die
Blase ist ein Hohlorgan, dass zur Speicherung und Entleerung des Harnes
dient. Sie liegt im Becken hinter der Symphyse und fasst in der Regel ca.
350 - 450 ml. Die Blase ist über die Harnleiter mit den Nieren verbunden,
wodurch es zu regelmäßigen Abfluss von Harn in die Blase kommt.
Die Funktion der Blase wird über das Gehirn und Rückenmark
gesteuert, wodurch die Speicherung von Harn in der Blase ermöglicht wird.
Bei zunehmender Blasenfüllung wird durch Dehnung der Blase das Gefühl
des Harndranges ausgelöst, der im Bedarfsfall unterdrückt werden kann.
Bei voller Blase wird schließlich eine Blasenentleerung (Miktion) eingleitet und die Blase
restharnfrei entleert. Die Blase wird von einer Schleimhaut, dem sog.
Urothel, ausgekleidet, das sich von der Niere über den Harnleiter, Blase,
Prostata bis in die Harnröhre fortsetzt. Erkrankungen des
Blasenschleimhaut treten häufig im Zusammenhang mit sichtbaren, öfters
aber auch nur mikroskopisch nachweisbaren Blutbeimengungen (Hämaturie) im
Harn auf. In diesen Fällen gilt es unbedingt einen Urologen aufzusuchen.
Bei
Erkrankungen der Blase kann man dies meistens so behandeln, dass die Blase
erhalten werden kann. Falls eine Entfernung der Blase erforderlich ist,
kann aus Darm eine sog. Ersatzblase (Pouch) konstruiert
werden. Eine "künstliche Blase" gibt es derzeit noch nicht, wobei in
den nächsten 10 Jahren mit wesentlichen Neuerungen zu rechnen sein kann. |
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